Keltisches Schnitterfest, auf den Spuren unserer Vorfahren: Samstag 30. Juli 16 bis ca. 21 Uhr

 

Keltisches Schnitterfest - Lammas - Lughnasadh

 

Hochzeit des Lichtes - Fest der ersten Früchte – Erntedank

 

Der Zeitpunkt für Veränderung, Wiedergeburt und Neuanfang.

 

In der keltischen Kultur wurde dieses Fest zum 8ten Vollmond gefeiert, in diesem Jahr fällt er auf den ersten August, unsere Vorfahren fuhren die Getreideernte ein, der Hochsommer neigt sich zum Spätsommer. Es geht hier um den abnehmenden Mond, die Sichel des Schneidens und des Erntens.

 

Wir fahren nun die erste Ernte ein. Brot wird aus dem just geerntetem Getreide gebacken. Kräuter die nun die meisten Inhaltsstoffe aufweisen werden für den Gebrauch vorbereitet und gesegnet. Aber wir fällen auch eine  Entscheidung durch den Schnitt. Was darf stehen bleiben und darf weiter wachsen, was nehme ich mit samt den Samen weg um es mir einzuverleiben oder als Kompost Mutter Erde zurück zu geben, oder sogar aufzubewahren für das kommende Jahr.

 

Auch in unserem Innern bedarf es „Schnitte“ das Ernten von dem was ich bisher geschafft habe, Dank an allem was zu mir gekommen ist im vergangenen Jahr, das Helle und das Dunkle. Den Schmerz die Angst, aber auch die Freude und das Glück willkommen heißen und segnen. Dank an ein erfülltes Leben

 

Wir wollen gemeinsam diese besondere Zeit feiern, ; Kräuterbuschen binden, erfahren welche ausgewählten Kräuter uns  beim Schnitterfest unterstützen können. Wirkung und Heilsame Bedeutung kennenlernen. Gemeinsam räuchern, essen und danken, für das was uns gegeben und für das was vor uns liegt.

 

Das „Sich“ Trennen von Altem was ich in meinem weiteren Jahresverlauf nicht mehr brauche, das Loslassen von Gewohnheiten die mich hindern meine Ernte anzunehmen und das liebevolle Übergeben an das verwandelnde Feuer gehören in diese Zeit hinein.

 

  Das Festmahl kann beginnen.

 

Im zweiten Teil unseres Zusammenseins

schauen wir auf die Schätze die wir persönlich  zu uns holen , das was wir für uns ernten in diesem Jahr, wofür wir  dankbar sind und was wir hinter uns lassen möchten und nicht mehr brauchen.  Wir halten ein Feuerritual ab und gehen geführt in das kretische lebende Weiden Labyrinth.

 

Ausgewählte spirituelle Lieder; einfache Kreisgesänge, Mantren begleiten unser Fest und  Unterstützen beim Loslassen und der eigenen Ernte.

 

Leitung:                             Thomas Werner

                                            Claudia Reuter

Bitte Mitbringen:             Speisen für die Tafel, Garben wenn vorhanden Roggen, Weizen...

Wertschätzungsbeitrag: 45,00 Euro